Geht nicht, gibt’s nicht! Organisierung im Niedriglohnsektor

Geht nicht, gibt’s nicht! Organisierung im Niedriglohnsektor am Beispiel der Industrial Workers of the World (IWW) Samstag, 15.11., um 19Uhr im Zentrum „Resonanz“, Hohentorsheerstr. 24 / Ecke Lahnstr.
Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream-Gewerkschaften wie der DGB nichts entgegensetzen – und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren die Versuche dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein. Viele Linke in der BRD sind deshalb auch der Meinung, dass es gerade im prekären Niedriglohnbereich nicht möglich ist, sich mit KollegInnen zusammen zu organisieren. Das dem nicht so sein muss, zeigen die Erfolge der IWW in den USA, aber auch in der BRD, die wir mit Euch an konkreten Beispielen
diskutieren möchten. Klar sollte jedoch ebenfalls sein, das hier nicht alles großartig funktioniert, sondern auch Rückschläge dazu gehören. Die Möglichkeiten und Schwierigkeiten werden ebenfalls Thema der Veranstaltung sein.

Der Referent ist Mitglied der IWW und wohnt in Frankfurt am Main. Er arbeitete mehrere Monate in New York City mit den Genoss*innen an Organisierungsprojekten mit Lebensmittelsektor.