Immer Ärger mit der Arbeit

Wer hat sich nicht schon über Anordnungen von Chef/in oder Vorgesetzem/r geärgert: Anordnung von Überstunden, oftmals unbezahlt; Abmahnungen oder respektloses Verhalten; gearbeitete Stunden fehlen auf dem Lohnstreifen; die bei der Einstellung versprochene Gehaltserhöhung findet nicht statt, der Arbeitsdruck steigt stetig…
Mensch kann den Ärger darüber herunterschlucken oder aber sich gemeinsam mit Kolleg/innen zusammensetzen und sich im Alltag zur Wehr setzen.
Um Ideen und Erfahrungen auszutauschen, lädt die IWW zu einem offenen Infoabend ein.

Mittwoch, 21. Januar 2015, 19.30 Uhr
im Resonanz, Hohentorsheerstr 24, 28199 Bremen

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8,50 Euro Mindestlohn – Hartz IV ist gewiss

Am 1. Januar 2015 ist es soweit: Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro kommt. Es gibt viele Ausnahmen extra für Zeitungszusteller/innen, Menschen unter 18 Jahren, Azubis, ausbildungsbegleitende Praktika und für Langzeitarbeitslose.
Der DGB sieht im Mindestlohn eine wichtige Komponente für fairen Lohn und gute Arbeit. Die Bundesregierung sieht die Würde in der Arbeit wiederhergestellt.
An der betrieblichen Ausbeutung wird der Mindestlohn nichts ändern. Die Unternehmen planen umfangreiche Maßnahmen sich schadlos zu halten, so etwa die Einstellung von billigen Auszubildenden oder die Ausweitung von unbezahlten Überstunden. Wehren müssen wir uns selbst – es hilft kein Gesetz. (mehr…)

Willkür mit MinijobberInnen

Jeder/r kennt sie, die Reinigungskette Krogmann. In zahlreichen Filialen und in der zentralen Wäscherei sind insgesamt ca. 20 Menschen beschäftigt – zu einem großen Teil aufgestockte Minijobber/innen. Aufgestockt heißt, dass in der Realität deutlich mehr gearbeitet wird als der Lohnzettel ausweist. Der Rest, oberhalb der Minijobgrenze, wird vom Chef bar ausgezahlt – zur Vermeidung von Sozialabgaben und mit dem Ziel, Gewinne zu maximieren. Das geht auf Kosten der Kolleg/innen – die deshalb weniger Rentenansprüche und Ansprüche aus gesetzlichen Krankenkassen haben. (mehr…)